Marktgemeinde Gars am Kamp

Die Marktgemeinde Gars am Kamp liegt auf 256 Meter Seehöhe und erstreckt sich über 50,46 km². In den 14 Katastralgemeinden leben 3.533 Einwohner. Dazu kommen noch 1.021 „Wahlgarser“, die hier ihren Zweitwohnsitz haben.

Ortsname

Das einstige GORS, in der Mundart heute noch GORSCH genannt, geht wahrscheinlich auf GORZE (vom slawischen Personennamen Gorek) oder auf GORICA (slawisch "Kleiner Berg") zurück. Nach einer anderen Namensdeutung soll Gars aus GARDS vom altdeutschen GARTEN abgeleitet sein. Als Markt wurde Gars bereits 1279 urkundlich erwähnt und das Marktrecht im Jahre 1403 neuerlich bestätigt.

www.gars.at


Oper Burg Gars

OTELLO: STURM DER GEFÜHLE FEGT DURCH DIE OPER

Mit „Otello“, Giuseppe Verdis leidenschaftlicher Umsetzung von Shakespeares stürmischem Drama, stellt die Oper Burg Gars nach ihrem großen Erfolg im vergangenen Sommer wieder ein Meisterwerk des italienischen Komponisten in den Mittelpunkt der neuen Opernsaison.

 

Unter der Regie des britischen Shakespeare-Spezialisten Michael McCaffery ist auch 2016 wieder ein internationales, hochkarätiges Ensemble unter der musikalischen Leitung von Intendant Johannes Wildner von 15. Juli (Premiere) bis 6. August 2016 zu erleben. Unplugged – also ohne elektrische Verstärkung! 

 

Wie das auf der Burg Gars gemacht wird, kann sich hören und sehen lassen.  
Ö1/ORF, Gernot Zimmermann

 

 

 

www.operburggars.at

 

   


Babenberger Ruine Gars am Kamp

Gars ist eine der ältesten Burganlagen Österreichs. Sie wurde im 11. Jahrhundert erbaut und stand noch ganz in der Art der alten Wallburgen. Über ihre Entstehung können jedoch nur Vermutungen angestellt werden. Die Babenberger schlugen einen ihrer Sitze in Gars auf, wobei die "Garser Babenbergerzeit" nur wenige Jahrzehnte dauerte, denn schon unter Leopold III. wurden Kastellane eingesetzt, die die Burg verwalteten. Die Garser Burggrafen, die mit den Kuenringern verwandt waren, entwickelten sich in der Folgezeit zu einem bedeutenden Geschlecht. Gars war ein wichtiger Stützpunkt für die Kolonisierung des Waldviertels. Bereits 1114 scheint als Verwalter der landesfürstlichen Burg ein Erchenbert als Gorzensis castellanus auf. Er ist der erste bekannte Vertreter der Burggrafen von Gars, die später zu einer der bedeutendsten Ministerialenfamilien der Babenberger und Habsburger aufstiegen. Sie dürften ein Zweig der Kuenringer-Familie gewesen sein.

www.burg-gars.info